Vorbereitung auf „Schicht für Schicht“ – was dir hilft, anzukommen

Eine schwarz-weiße, weich fokussierte Aufnahme einer nackten Person von hinten, die eine Hand auf die Hüfte stützt und an deren Finger ein Ring sichtbar ist. Der Hintergrund ist dunkel.

von Boris Mehl

Mein Name ist Boris Mehl und ich fotografiere sinnliche Boudoirfotos, natürliche Hochzeitsreportagen und lebendige Familienfotos. Bei mir kannst Du einfach sein, wie du bist. Ich zeige Dir mit meinen Fotos, wie hübsch du bist, was alles auf Eurer Hochzeitsfeier passiert ist und wie Euer Familienleben aussieht.

19. Juli 2026

Vorbereitung auf „Schicht für Schicht“ – was dir hilft, anzukommen

„Schicht für Schicht“ beginnt nicht erst in dem Moment, in dem die Kamera klickt. Es beginnt lange davor – in dir selbst. In deiner Haltung, in deiner Bereitschaft, in deinem Mut, dich einzulassen. Deshalb ist Vorbereitung für dieses Projekt nicht in erster Linie organisatorisch, sondern emotional. Es geht nicht darum, die „richtigen“ Outfits einzupacken oder vorher ein bestimmtes Bild von dir zu formen. Es geht darum, inneren Raum zu schaffen, damit etwas Echtes entstehen darf.

Genau dieses Zulassen ist ein zentraler Teil von „Schicht für Schicht“, denn das Projekt lebt von Nähe, Offenheit und Vertrauen. Mehr darüber findest du auch auf der Projektseite „Schicht für Schicht“.

 

Lass Erwartungen los

Du musst nicht gut aussehen. Du musst nicht wissen, wie du dich bewegen sollst. Du musst nichts leisten. Erwartung erzeugt Druck, und Druck verschließt. Die Erfahrung zeigt, dass Bilder viel wahrhaftiger werden, wenn du dir erlaubst, nicht perfekt sein zu müssen. Je weniger du dich an eine Vorstellung klammerst, desto stärker kann das entstehen, was wirklich da ist.

Weniger Kontrolle bedeutet mehr Echtheit. Und weniger Perfektionsanspruch bedeutet mehr Tiefe. „Schicht für Schicht“ ist kein Projekt, das dich optimieren möchte. Es ist ein Begegnungsprojekt – zwischen dir und dir selbst, zwischen dir und mir, zwischen dem Sichtbaren und dem, was erst im Prozess auftaucht.

Wenn du neugierig bist, wie das in ungestellten Momenten wirkt, kannst du dir auch meine spontanen Portraits anschauen. Dort sieht man deutlich: Echtheit entsteht nicht aus Erwartung, sondern aus Vertrauen.

 

Schicht für Schicht

Sei ehrlich zu dir selbst

Vorbereitung bedeutet auch, dir selbst zuzuhören. Frag dich – ohne Druck, ohne Bewertung –, was dir wichtig ist. Was möchtest du zeigen? Und genauso wichtig: Was möchtest du nicht zeigen? Welche Themen bewegen dich im Moment? Welche Grenzen möchtest du wahren? Welche Gedanken begleiten dich?

Diese Fragen müssen nicht vollständig beantwortet werden. Du brauchst kein Konzept, kein inneres Drehbuch. Aber ein bisschen Selbstwahrnehmung hilft dir, dich zu öffnen. Wenn du weißt, was gerade in dir lebendig ist, können die Aufnahmen viel leichter zu einem Spiegel deiner eigenen inneren Bewegung werden.

Im Projekt geht es oft um Identität, um Körperbild, um Verletzlichkeit und Stärke. Genau deshalb ist diese kleine, ehrliche Innenschau ein Geschenk an dich selbst – kein Muss, sondern eine Möglichkeit.

 

Schicht für Schicht

Nimm dir davor Zeit

Komm nicht gehetzt. Komm nicht direkt aus einem stressigen Termin. Komm nicht mit dem Gefühl, funktionieren zu müssen. Der Zustand, in dem du ankommst, prägt den gesamten Prozess. Wenn du kurz vorher noch im Kopf bist, dauert es länger, bis du im Körper ankommst. Schenk dir deshalb etwas Ruhe vor dem Termin: Geh eine Runde spazieren, atme bewusst, hör Musik, die dich erdet, oder trink etwas Warmes.

„Schicht für Schicht“ ist kein schneller Termin, sondern ein intensives Erlebnis. Du betrittst einen Raum, in dem du nicht bewertet wirst und nicht performen musst. Je weicher du dort hineingleitest, desto leichter kann sich etwas in dir öffnen. In meinen Reportageformaten sieht man, wie sehr dieser Zustand der Offenheit die Atmosphäre beeinflusst: Wenn Menschen ankommen dürfen, entstehen Bilder, die nicht gemacht wirken, sondern gewachsen.

 

Bring keine Rollen mit

Im Alltag tragen wir alle Masken. Berufliche Rollen, familiäre Rollen, soziale Rollen – Bilder davon, wie wir wirken möchten oder glauben, wirken zu müssen. Bei „Schicht für Schicht“ darfst du diese Masken ablegen. Nicht alle auf einmal, nicht komplett, sondern so weit, wie es sich gut anfühlt. Schon ein kleines Stück Offenheit kann viel in Bewegung setzen.

Du musst nicht stark wirken. Du musst nicht souverän sein. Du musst nicht „bereit“ aussehen. Alles, was du mitbringst – Unsicherheit, Neugier, Nervosität, Vorfreude – ist willkommen. Die Rolle, die du sonst spielst, darf im Hintergrund bleiben. Hier geht es nicht um Darstellung, sondern um Begegnung.

 

Ein Schwarz-Weiß-Foto zeigt eine Person in einem Korsett, Netzstrümpfen und Handschuhen, die ihre Hüfte berühren. Eine andere Person in ähnlicher Kleidung ist unscharf im Hintergrund zu sehen.

Am wichtigsten: Du musst nicht fertig sein – du musst nur bereit sein

Niemand kommt perfekt vorbereitet in dieses Projekt. Viele Menschen bringen Unsicherheiten mit, Müdigkeit, Verletzlichkeit, Erwartungen oder Sorgen. All das ist willkommen. Alles gehört zum Prozess. Bei „Schicht für Schicht“ geht es nicht darum, eine fertige Version von sich zu zeigen – sondern eine wahrhaftige.

Wenn du bereit bist, dich zu zeigen, zeigt sich auch etwas in dir zurück. Das Projekt funktioniert nicht über Anstrengung, sondern über Bereitschaft: die Bereitschaft, dich einzulassen, die Bereitschaft, nichts leisten zu müssen, die Bereitschaft, einfach Mensch sein zu dürfen.

Wenn du mehr über den Ablauf, die Idee und die Haltung hinter dem Projekt erfahren möchtest, findest du alle Informationen auf der Projektseite „Schicht für Schicht“. Und wenn du Fragen hast oder unsicher bist, kannst du dich jederzeit melden – auch das gehört zum Ankommen.

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