Wie läuft ein Boudoirshooting ab? – Ein ehrlicher Blick in meinen Ablauf
Viele Menschen haben Respekt vor einem Boudoirshooting. „Wie läuft das ab?“, „Muss ich etwas Bestimmtes können?“, „Ist das nicht unangenehm?“ Die kurze Antwort: Nein.
Ein Boudoirshooting ist kein Leistungstest, kein Model-Event, kein Termin, an dem man funktionieren muss. Es ist ein Raum für dich. Für deinen Körper. Für deine Geschichte.
Hier ist mein Ablauf – ehrlich, warm und ohne Beschönigung.
Vor dem Termin – kennenlernen und ankommen
Wir beginnen mit einem Gespräch. Nicht über Outfits oder Posen, sondern über dich. Was dir wichtig ist. Was du zeigen möchtest. Was dir vielleicht schwerfällt. Welche Grenzen du hast. Dieses Gespräch ist der wichtigste Teil – es baut Vertrauen auf.
Manchmal reden wir fünf Minuten, manchmal eine halbe Stunde. Es gibt kein Muss.
Während des Shootings – Ruhe, Nähe, Vertrauen
Ich arbeite leise. Die Kamera ist da, aber sie drängt sich nicht zwischen dich und deinen Moment. Ich sehe sie eher als Begleiterin im Raum – sie beobachtet, aber sie fordert nichts ein. Ich gebe keine Posen vor, ich sage dir nicht, wie du stehen oder schauen sollst. Ich forme dich nicht, denn du musst dich nicht verbiegen, um auf einem Foto schön zu sein.
Was ich möchte, ist etwas anderes: Ich möchte sehen, wie du dich bewegst, wenn du nicht funktionieren musst. Wie deine Schultern sinken, wenn du ausatmest. Wie du nach einer Weile beginnst, anders im Raum zu stehen – weicher, klarer, echter. Ich möchte dir den Raum geben, den du brauchst, um nicht nur fotografiert zu werden, sondern anzukommen.
Viele Menschen sind am Anfang angespannt, und das ist völlig normal. Ein Boudoirshooting ist etwas Intimes; man zeigt sich nicht jeden Tag so offen. Es braucht Zeit, bis der Körper warm wird, bis das Zittern in den Händen aufhört, bis der Atem tiefer geht. Und irgendwann – manchmal nach Minuten, manchmal nach einer halben Stunde – passiert etwas.
Du lässt los. Dein Blick verändert sich. Deine Bewegungen werden natürlicher. Du bist plötzlich nicht mehr „vor der Kamera“, sondern einfach bei dir.
Genau für diesen Moment lasse ich Raum. Kein Druck, kein Takt, kein „jetzt mach mal“. Nur du, dein Rhythmus, deine Offenheit. Und die Sicherheit, dass du nichts leisten musst – außer du selbst zu sein.
Kein „mehr“, kein „weniger“ – nur dein Tempo
Boudoir bedeutet für mich nicht: viel Haut. Boudoir bedeutet: viel Echtheit. Du entscheidest, wie weit du gehen möchtest. Ich achte darauf, dass du dich nie verloren fühlst.
Nach dem Shooting – das Gefühl, das bleibt
Viele Menschen sagen nach dem Shooting, dass sie sich selbst anders sehen. Weicher. Wahrhaftiger. Oft stolzer. Die Bilder sind ein Teil davon. Der Prozess davor der größere.
Boudoir ist kein Shooting. Es ist ein Moment mit dir selbst.
Ein Boudoirshooting hinterlässt etwas, das man nicht in Pixeln messen kann. Es ist ein Gefühl von „Ich bin genug.“
Ein leiser Stolz, der bleibt, wenn das Licht ausgeht und die Kamera wieder in der Tasche liegt. Viele Menschen sagen später, dass sie sich nicht nur fotografiert, sondern gesehen gefühlt haben.
Und genau darum geht es: nicht um Perfektion, sondern um Präsenz. Um einen Moment, in dem du dir selbst begegnest – Schicht für Schicht, ehrlich und frei.








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