Uncle Bob hat die bessere Kamera

Uncel Bob

von Boris Mehl

Mein Name ist Boris Mehl und ich fotografiere sinnliche Boudoirfotos, natürliche Hochzeitsreportagen und lebendige Familienfotos. Bei mir kannst Du einfach sein, wie du bist. Ich zeige Dir mit meinen Fotos, wie hübsch du bist, was alles auf Eurer Hochzeitsfeier passiert ist und wie Euer Familienleben aussieht.

7. Juni 2026

Fast jede Hochzeit hat einen Uncle Bob.

Falls Du den Begriff noch nicht kennst: Uncle Bob ist der Gast mit der großen Kamera. Derjenige, der schon vor der Trauung erzählt, dass er „eigentlich auch Hochzeiten fotografieren könnte“. Derjenige, der mehr Geld in Objektive investiert hat als manche Menschen in dein erstes Auto. Und der gelegentlich einen Blick auf die Ausrüstung des Hochzeitsfotografen wirft, als würde er sie innerlich bewerten.

Dabei muss Uncle Bob nicht einmal ein Onkel sein. Es kann genauso gut der Bruder, der Cousin, die Schwägerin oder der Arbeitskollege sein. Entscheidend ist nur eines: Er fotografiert leidenschaftlich gerne und besitzt eine Kamera, die beeindruckend aussieht.

Dagegen ist erst einmal überhaupt nichts einzuwenden.

 

Eine gute Kamera macht noch keine Hochzeitsreportage

Viele fotografierende Gäste machen tolle Bilder. Manche sogar richtig gute.

Aber eine Hochzeit zu fotografieren bedeutet etwas anderes, als schöne Bilder zu machen.

Eine Hochzeit besteht aus unzähligen kleinen Momenten, die genau einmal passieren. Der nervöse Blick kurz vor der Trauung. Die Träne in der ersten Reihe. Das Lachen während der Rede. Der spontane Kuss, den niemand geplant hat.

Wer diese Momente verpasst, bekommt keine zweite Chance.

Genau deshalb buchen Paare einen Hochzeitsfotografen. Nicht, weil dieser zwangsläufig die größte Kamera besitzt. Sondern weil er weiß, worauf es ankommt. Weil er auch dann ruhig bleibt, wenn der Zeitplan aus dem Ruder läuft, das Licht schwierig wird oder drei Dinge gleichzeitig passieren.

 

Uncel Bob
Uncel Bob

Wenn Uncle Bob plötzlich arbeiten muss

Besonders verlockend klingt die Idee, wenn Uncle Bob zur Familie gehört.

„Mein Bruder fotografiert doch gerne.“,„Mein Onkel hat eine tolle Kamera.“ oder „Mein Cousin macht super Bilder.“

Klingt zunächst nach einer perfekten Lösung. Bis man sich fragt, was das eigentlich bedeutet.

Während alle anderen die Hochzeit genießen, muss Uncle Bob ständig aufmerksam sein. Er achtet auf den Ablauf, denkt an Gruppenfotos, beobachtet die Gäste und hofft, keinen wichtigen Moment zu verpassen.

Kurz gesagt: Er arbeitet. Und genau das finde ich schade. Denn eigentlich sollte die Familie feiern dürfen. Mitlachen. Mitweinen. Anstoßen. Tanzen. Sich über das Brautpaar freuen. Wer die Verantwortung für die Hochzeitsfotos trägt, erlebt den Tag zwangsläufig anders.

 

Die Gefahr für den Familienfrieden

Noch schwieriger wird es nach der Hochzeit. Wenn ein professioneller Fotograf engagiert wird, gibt es klare Erwartungen. Wenn dagegen ein Familienmitglied die Fotos übernimmt, verschwimmen die Rollen.

Plötzlich ist der Bruder nicht mehr nur Bruder. Der Onkel nicht mehr nur Onkel. Und wenn dann wichtige Bilder fehlen oder die Ergebnisse nicht den Erwartungen entsprechen, wird aus einem gut gemeinten Gefallen schnell ein sensibles Thema.

Niemand möchte Monate später darüber diskutieren, warum ausgerechnet vom Ringtausch kein gutes Foto existiert.

 

Die andere Sorte Uncle Bob

Es gibt übrigens noch eine zweite Variante. Die kennen praktisch alle Hochzeitsfotografen.

Das ist der Gast, der während der Trauung genau vor dem Fotografen steht. Der beim Gruppenfoto neben der Kamera „Hierher schauen!“ ruft. Oder der ungefragt erklärt, wie man die Situation eigentlich fotografieren müsste.

Die gute Nachricht: Die meisten meinen es wirklich nur gut. Die weniger gute Nachricht: Hilfreich ist es meistens trotzdem nicht.

 

Uncel Bob
Uncel Bob

Mein Geständnis für diesen Sommer

An dieser Stelle muss ich etwas zugeben. Im Juli werde ich selbst Uncle Bob sein. Ich bin auf einer Hochzeit eingeladen und werde vermutlich nicht widerstehen können, die Kamera mitzunehmen.

Allerdings verspreche ich schon jetzt: Ich werde keine ungefragten Tipps geben. Ich werde dem Fotografen nicht erklären, wie er seinen Job machen soll. Und ich werde ganz bestimmt nicht versuchen, die Regie zu übernehmen.

Ich werde einfach Gast sein. Mit Kamera. Und genau das ist vielleicht die beste Version von Uncle Bob.

 

Warum ein Profi trotzdem die bessere Wahl ist

Wenn Du mich fragst, spricht überhaupt nichts gegen fotografierende Gäste. Oft entstehen dabei wunderbare Erinnerungen und ganz persönliche Perspektiven.

Die Verantwortung für die Hochzeitsfotos würde ich trotzdem immer einem Profi überlassen. Nicht wegen der Kamera. Nicht wegen der Technik. Sondern weil Du Deine Familie an diesem Tag als Familie erleben möchtest – und nicht als Fotografen im Dauereinsatz.

Lass Uncle Bob fotografieren. Aber lass ihn vor allem Gast bleiben. Genau dafür wird er Dir später wahrscheinlich am dankbarsten sein.

Schreib mir oder ruf mich an!

Lass uns gemeinsam einen Kaffee trinken und auch ein paar Portraits machen.
Schreib mir einfach per Email oder WhatsApp oder ruf mich an.
Ich freue mich auf Dich!

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