Wie ich als Fotograf unsichtbar werde – und trotzdem nah dran bin
Viele Paare sagen mir im Vorgespräch: „Wir wollen keinen Fotografen, der ständig im Mittelpunkt steht.“ Sie wünschen sich jemanden, der die wichtigen Momente sieht, ohne sie zu dominieren. Genau das ist meine Art zu arbeiten: nah dran, aber unauffällig.
Präsenz ohne Bühne
Ich sehe mich an eurem Tag nicht als Showelement, sondern als Begleiter. Das bedeutet: Ich bewege mich viel, aber ruhig. Ich wechsele Perspektiven, aber ohne ständig um euch herumzuspringen. Ich spreche euch an, wenn es nötig ist – zum Beispiel, wenn wir Gruppenfotos machen – und ziehe mich zurück, wenn es um intime Momente geht.
Wie Nähe entsteht
Damit ich nahe Momente fotografieren kann, ohne aufzufallen, braucht es Vertrauen. Dieses Vertrauen beginnt lange vor dem ersten Foto – in Gesprächen, in E-Mails, in der Art, wie wir miteinander umgehen.
Wenn ihr das Gefühl habt, dass ich „dazugehöre“, seid ihr vor der Kamera nicht mehr nur „Paar mit Fotograf“, sondern einfach ihr selbst – und ich bin zufällig da mit einer Kamera.
Leise Beobachtung statt lauter Regie
Ich gebe selten Anweisungen während der Reportage. Ich möchte sehen, was passiert, wenn ihr euch unbeobachtet fühlt – auch wenn ich direkt daneben stehe. Ich achte auf Körperhaltungen, auf Blicke, auf kleine Gesten.
Anstatt euch zu sagen, wie ihr euch hinstellen sollt, warte ich lieber auf den Moment, in dem ihr es selbst tut – und bin dann bereit.
Unsichtbar – aber ansprechbar
Unauffällig zu sein bedeutet nicht, unnahbar zu sein. Ihr dürft mich jederzeit ansprechen, mir jemanden für ein Foto „zuschieben“ oder mir sagen: „Komm mal kurz mit, da passiert gleich was.“
Ich bin da – nur eben ohne, dass sich der Tag um mich dreht. Mehr zu meinem Ansatz findest du auf der Seite Hochzeitsreportage und in meinen Reportagen & Projekten.








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